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fool's tower
kunstband (zwei photographische zyklen und texte)
2016

der wiener narrenturm beherbergt die pathologisch- anatomische sammlung des naturhistorischen museums wien. gegründet wurde er 1784 als psychiatrie. er war das erste für diesen zweck erbaute gebäude der welt.

in diesem band wird neben der ideengeschichtlichen auch ganz besonders die ästhetische die bedeutung des narrenturmes beleuchtet. gerhard rihl verarbeitet in seinem bildzyklus „fool‘s tower“ die eindrücke seiner besuche dort und entwickelt daraus beklemmende, albtraumhafte bilder. diese verweisen auf aspekte des narrenturmes – anatomische missbildung und psychische krankheit – die von foucault mehrfach unter dem begriff des andersartigen behandelt wurden und als angstbesetzte und weithin verdrängte themen eher ein schattendasein im kollektiven bewusstsein führen – genauso wie der narrenturm selbst, der aufgrund seiner andersartigkeit als museum ein stiefkind der museumslandschaft ist. im textteil des bandes betrachtet rihl dieses thema aus sicht der ideengeschichte und der ästhetischen theorie.

zeitgleich mit dem erscheinen des buches wurde das projekt im packhaus ausgestellt. auszüge aus fool's tower wurden 2016/2017 auch als teil der ausstellung "antipoden eines schaffens" im österreichischen parlament gezeigt.
siehe dazu:
antipoden eines schaffens im bereich medienecho/veranst.
fool's tower im bereich medienecho/veranstaltungen
fool's tower im bereich kunst

editio artis et theoriae 2016. 30 x 20 cm, hardcover, durchgängig 4farbig, 112 seiten, ISBN 978-3-9503955-2-5

abbildung: cover

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