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berlin store fronts (zyklus)
ausstellung / photographischer zyklus
2015

der reiz, der von den geschäftsfassaden berlins ausgeht, hat etwas besonderes. gemeint sind nicht die schicken mainstream-schaufenster des kurfürstendammes, sondern die schrägen, teils improvisierten fassaden der vielen kreativgegenden der stadt. diese läden werden immer seltener. das typische, jedoch im rückgang befindliche erscheinungsbild berlins ist subkulturell. nun aber wird die stadt bürgerlicher, die geschäfte schicker und damit häufig auch unpersönlicher.

das projekt entstand in den jahren 2011 bis 2015. die fassaden der geschäfte kreuzbergs, friedrichshains, neuköllns und so manch anderer gegend bestechen durch improvisation, durch den einsatz geringer mittel, die jedoch zu ästhetischen spitzenergebnissen führten. die welt der subkulturellen, kleinen berliner läden stellt ein gegenkonzept zur perfekten, doch oft aalglatten form des dominierenden designs dar. das projekt nähert sich dieser welt auf künstlerische und dokumentarische weise zugleich.

neben seiner ausstellung im wiener packhaus wurde das projekt 2015 auch als buch veröffentlicht. siehe dazu:
berlin store fronts im bereich medienecho/veranstaltungen
berlin store fronts im bereich publikationen

abbildungen: ortsteil mitte, oben: torstraße, unten: ackerstraße

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